Ambulante Operationen

 

Viele der Eingriffe, die in der Vergangenheit nur im Rahmen eines stationären Aufenthaltes in einem Krankenhaus durchgeführt wurden, sind heute ohne Probleme ambulant durchführbar. 

Für den Patienten ergibt sich daraus der große Vorteil, nicht aus seiner gewohnten Umgebung herausgerissen zu werden. Es wird immer offensichtlicher, wie wichtig gerade auch das psychische Wohlbefinden für den Heilungsverlauf nach Operationen ist. 

Auch die Infektrate nach Operationen ist in Praxen statistisch signifikant geringer als in Krankenhäusern, da die Problematik der sog. "Hospitalismuskeime" in der Praxis bei weitem nicht in dem Maße auftritt wie in Kliniken.

Für die Überwachungsphase nach der Operation steht ein angenehm ausgestatteter Patientenruheraum zur Verfügung.

Operationsspektrum

 

Fast alle operativen Eingriffe können ganz regulär zulasten der gesetzlichen oder privaten Krankenkasse durchgeführt werden.

Davon ausgenommen sind im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung nach § 12 SGB V („Wirtschaftlichkeitsgebot“) lediglich Veränderungen ohne echten Krankheitswert.

Im Folgenden nennen wir Ihnen die von uns am häufigsten durchgeführten Eingriffe:

Handchirurgie

Bei Ganglien handelt es sich nicht, wie der volkstümliche Begriff „Überbein“ vielleicht nahelegen würde, um knöcherne Auswüchse, sondern um meist mit einer gallertigen Flüssigkeit gefüllte zystische Geschwülste. Diese können in den meisten Fällen in Lokalanästhesie entfernt werden.“

Bei einer Tendovaginitis stenosans handelt es sich um eine Verdickung des sogenannten Ringbandes A1 an der Beugeseite der Fingergrundgelenke mit der Folge einer Einengung der Beugesehnen, die zum sogenannten "schnellenden Finger" bzw. "Schnappfinger“ führen kann. Durch einen einfachen Eingriff in Lokalanästhesie kann diese Einengung beseitigt werden.

Eine Tendovaginitis stenosans de Quervain bedeutet eine einengende Sehnenscheidenentzündung bzw. Verdickung über dem ersten Strecksehnenfach am Handgelenk mit der Folge einer Einengung von Sehnen, die für die Funktion des Daumens wesentlich sind. Typisch ist ein stark auftretender Schmerz, wenn die Hand im Handgelenk zur Ellenseite hin abgewinkelt wird. Durch einen einfachen Eingriff in Lokalanästhesie kann diese häufig sehr schmerzhafte Einengung der Sehnenscheide beseitigt werden.

Beim Carpaltunnelsyndrom handelt es sich um eine Einengung des Mittelnerven (Nervus medianus) am Handgelenk, die zu erheblichen Schmerzen, insbesondere auch nachts, und zu Gefühlsstörungen von Daumen, Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger führen kann. 

Die Ursache liegt in einer starken Verdickung eines quer über den Nerven verlaufenden Haltebandes (sog. Retinaculum flexorum). 

Durch einen in Lokalanästhesie möglichen operativen Eingriff kann die Spaltung des Bandes erfolgen und damit die Einengung des Mittelnerven beseitigt werden.

Bei der Dupuytren'schen Kontraktur handelt es sich um Vernarbungen der sog. Palmaraponeurose im Bereich der Hohlhand und an den Beugeseiten der Finger mit der Folge von zunehmenden Strangbildungen, die eine normale Streckung der Finger unmöglich machen. Die Strangbildungen können operativ entfernt werden.

Unterschiedlichste Geschwülste an den Händen und Fingern lassen sich operativ zumeist in Lokalanästhesie oder Leitungsanästhesie entfernen (z.B. Hämangiome bzw. Blutschwämme, Fettgeschwülste, Talggeschwülste, Sehnenscheidentumore etc.).

Fußchirurgie

Bei Ganglien handelt es sich nicht, wie der volkstümliche Begriff „Überbein“ vielleicht nahelegen würde, um knöcherne Auswüchse, sondern um meist mit einer gallertigen Flüssigkeit gefüllte zystische Geschwülste. Diese können in den meisten Fällen in Lokalanästhesie entfernt werden.

Unterschiedlichste Geschwülste im Bereich der Füße lassen sich operativ zumeist in Lokalanästhesie oder Leitungsanästhesie entfernen (z.B. Hämangiome bzw. Blutschwämme, Fettgeschwülste, Talggeschwülste, Sehnenscheidentumore etc.).

Beim Morbus Ledderhose handelt es sich um eine Erkrankung im Bereich der Fußsohle, die ein Korrelat zur Dupuytren'schen Kontraktur an der Hand darstellt. Im Bereich der Fußsohle können strangartige Verkürzungen der sog. Plantaraponeurose mit störenden Knotenbildung auftreten. Sofern die Knotenbildungen Schmerzen verursachen oder gar das Gehen beeinträchtigen , können sie operativ entfernt werden.

Weichteilchirurgie

Lipome stellen gutartige Fettgeschwülste dar, die am ganzen Körper in den unterschiedlichsten Lokalisationen und in den unterschiedlichsten Größen auftreten können. Wenn sie Beschwerden verursachen, sollten sie operativ entfernt werden.

Unter Atheromen versteht man zystische Talggeschwülste, die ebenfalls in den unterschiedlichsten Regionen vorkommen können. Atherome neigen zur Entzündung und können auch Abszesse verursachen.

Schleimbeutel haben eine Pufferfunktion an den exponierten Seiten der Gelenke. Durch mechanische Überlastung oder auch durch entzündliche Erkrankungen können diese Schleimbeutel so geschädigt werden, dass sie ihre Funktion nicht mehr wahrnehmen können und entfernt werden müssen.

Ganglien werden im Volksmund häufig als Überbein bezeichnet, obwohl es sich nicht um knöcherne Auswüchse, sondern um zystische meist gallertartige Flüssigkeit enthaltende Geschwülste handelt. Wenn sich Ganglien in ungünstigen Lokalisationen störend entwickeln, müssen sie operativ entfernt werden.

Es handelt sich um sog. Blutschwämme. Hämangiome können stören bzw. teilweise thrombosieren und müssen dann entfernt werden.

Wir entfernen Hauttumore in den unterschiedlichsten Lokalisationen (Warzen, Basaliome, Plattenepithelkarzinome, seborrhoische Keratosen, Fibrome, Histiocytome etc.)

Suspekt vergrößerte Lymphknoten (vor allem am Hals, in den Achselhöhlen oder in den Leisten) können operativ entfernt und zur Diagnosefindung des zugrunde liegenden Leidens zur histologischen Untersuchung eingeschickt werden.

Brustchirurgie

Gynäkomastie

Unter der Gynäkomastie versteht man die Vergrößerung der männlichen Brustdrüse. Hier können wir ambulant eine sogenannte subcutane Mastektomie, d.h. die Entfernung des vergrößerten Brustdrüsenkörpers, durchführen.

Epicondylitis humeri radialis (sog. Tennisellbogen)

In den Fällen, in denen beim sog. Tennisellbogen alle möglichen konservativen Therapiemaßnahmen versagt haben, kann zur operativen Sanierung die Methode nach Hohmann-Wilhelm ambulant durchgeführt werden.

Operationen am Knochen

Bei den Exostosen handelt es sich um echte Überbeine. Diese können ambulant je nach Lokalisation in Lokalanästhesie oder in Narkose entfernt werden.

Nach operativer Behandlung von Knochenbrüchen durch Osteosynthese (Einbringung von Metall) kann die Metallentfernung ambulant je nach Lokalisation in Lokalanästhesie oder in Narkose durchgeführt werden.





Ambulante
Chirurgie im Musikerviertel

Dr. med. Michael Kuntz
Dr. med. Ulrich Westenberger


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Offene Sprechstunde
Montag bis Freitag

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